Welches Wort würden Sie heute für Ihr früheres Trinken wählen, und was macht Sie sicher, dass es passt?
So oder ähnlich fragt der Gutachter.
Warum fragt der Gutachter das?
Hier geht es nicht darum, noch einmal zu erzählen, was damals vorfiel, und auch nicht um ein Etikett. Der Gutachter hört, wie du dein Trinken heute selbst benennst, etwa als schädlichen Gebrauch, als Missbrauch oder als Abhängigkeit, und ob dieses Wort zu deinen Mengenangaben, zu den Befunden und zu dem passt, was eine Ärztin oder eine Beratungsstelle dazu gesagt hat. Die fachliche Einstufung nimmt er selbst vor; dir bleibt, deine Wortwahl ehrlich zu begründen. Ein Wort, das du dir nur umhängst, weil es erwartet wird, trägt nicht, denn es zeigt keinen eigenen Blick auf das Muster.
Was in eine überzeugende Antwort gehört, typische Fehler und ein Beispiel siehst du in der Übung, nachdem du selbst geantwortet hast.
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Grundlage
Grundlage:- Anlage 4a FeV – Grundsätze für die Durchführung der Untersuchungen und die Erstellung der Gutachten, Nr. 1 f (grundlegender Wandel der Einstellung, Rückfall unwahrscheinlich) (abgerufen am 22.10.2026)
- Begutachtungsleitlinien zur Kraftfahreignung (BASt), Kap. 3.13.1 Alkohol (in eigenen Worten) (abgerufen am 22.10.2026)
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