Sie sind nicht gefahren, wurden aber mit einem sehr hohen Alkoholwert in der Notaufnahme behandelt. Warum, glauben Sie, beschäftigt das die Fahrerlaubnisbehörde?
So oder ähnlich fragt der Gutachter.
Warum fragt der Gutachter das?
Die Fahrerlaubnisbehörde darf ein Gutachten verlangen, wenn Tatsachen vorliegen, die Alkoholmissbrauch nahelegen. Das muss nicht mit einer Fahrt verbunden sein. Ein sehr hoher Wert kann dazu zählen. Der Gutachter hört, ob du verstehst, dass es um deine Fähigkeit geht, Trinken und Fahren zuverlässig zu trennen, und nicht um eine Strafe für den Abend.
Was in eine überzeugende Antwort gehört, typische Fehler und ein Beispiel siehst du in der Übung, nachdem du selbst geantwortet hast.
Diese Frage ist nicht in den Gratis-Fragen. Du kannst mit den Gratis-Fragen zum selben Thema üben.
Grundlage
Grundlage:- § 13 FeV – Klärung von Eignungszweifeln bei Alkoholproblematik, Satz 1 Nr. 2 a (sonst Tatsachen, die die Annahme von Alkoholmissbrauch begründen) (abgerufen am 23.10.2026)
- Anlage 4a FeV – Grundsätze für die Durchführung der Untersuchungen und die Erstellung der Gutachten, Nr. 1 f (Trennen von Trinken und Fahren, Rückfall unwahrscheinlich) (abgerufen am 22.10.2026)
Stand: · TM Internetmarketing GmbH
Weitere Fragen zu diesem Thema
- Schildern Sie bitte den Tag der Trunkenheitsfahrt: Was haben Sie wann getrunken?
- Was ging Ihnen durch den Kopf, als Sie nach dem Trinken entschieden haben, selbst zu fahren?
- Sie sind nach einer Feier mit dem E-Scooter gefahren, bei 1,8 Promille. Was haben Sie damals über dieses Fahrzeug gedacht?
- Sie sind mit dem Fahrrad unter Alkohol aufgefallen. Wie kam es an dem Abend dazu, und was haben Sie über das Radfahren gedacht?
- Sie sind am Morgen nach einem Abend mit Alkohol zur Arbeit gefahren und kontrolliert worden. Wie haben Sie die Lage an diesem Morgen eingeschätzt?