Was macht Kokain oder Amphetamin im Straßenverkehr gefährlich, und was heißt das für Ihren Umgang mit diesen Stoffen?
So oder ähnlich fragt der Gutachter.
Warum fragt der Gutachter das?
Der Gutachter prüft, ob du verstehst, warum das Fahren nach solchen Stoffen ein Risiko ist. Wirkung, Nachlassen und Erschöpfung kannst du selbst schlecht einschätzen, das eigene Gefühl ist kein verlässlicher Maßstab. Rechtlich zählt außerdem, ob der Stoff im Blut nachweisbar ist. Bei harten Drogen schließt in der Regel schon die Einnahme die Eignung aus, und nach den Leitlinien wird ein klarer Schnitt erwartet, nicht nur ein anderes Fahrverhalten. Gefragt ist dein eigenes Verständnis, nicht Lehrbuchwissen.
Was in eine überzeugende Antwort gehört, typische Fehler und ein Beispiel siehst du in der Übung, nachdem du selbst geantwortet hast.
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Grundlage
Grundlage:- Anlage 4 FeV – Eignung und bedingte Eignung zum Führen von Kraftfahrzeugen, Nr. 9.1 (Einnahme von Betäubungsmitteln im Sinne des BtMG) (abgerufen am 23.10.2026)
- § 24a StVG – Fahren unter Wirkung von Alkohol oder berauschenden Mitteln (u. a. THC-Grenzwert), Abs. 2 (Wirkung liegt vor, wenn die Substanz im Blutserum nachgewiesen wird; Anlage nennt u. a. Cocain und Amfetamin) (abgerufen am 22.10.2026)
- Begutachtungsleitlinien zur Kraftfahreignung (BASt), Kap. 3.14.1 Sucht (Abhängigkeit) und Intoxikationszustände (in eigenen Worten) (abgerufen am 22.10.2026)
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