Nach Ihrer ersten Auffälligkeit hatten Sie aufgehört. Wie kam es zum ersten Glas danach, und warum blieb es nicht dabei?
So oder ähnlich fragt der Gutachter.
Warum fragt der Gutachter das?
Eine zweite Auffälligkeit unter Alkohol, zum Beispiel mit 0,9 Promille, kann bei Wiederholung eine MPU nach sich ziehen, auch unter 1,6 Promille. Der Gutachter will verstehen, wie es nach einer Pause zum ersten Glas kam und warum daraus mehr wurde. Er achtet darauf, ob du die Abfolge ehrlich beschreibst und Warnsignale erkennst und daraus Strategien ableitest, die einen Rückfall unwahrscheinlich machen.
Was in eine überzeugende Antwort gehört, typische Fehler und ein Beispiel siehst du in der Übung, nachdem du selbst geantwortet hast.
Diese Frage ist nicht in den Gratis-Fragen. Du kannst mit den Gratis-Fragen zum selben Thema üben.
Grundlage
Grundlage:- § 13 FeV – Klärung von Eignungszweifeln bei Alkoholproblematik, Satz 1 Nr. 2 b (wiederholt Zuwiderhandlungen unter Alkoholeinfluss) (abgerufen am 23.10.2026)
- Anlage 4a FeV – Grundsätze für die Durchführung der Untersuchungen und die Erstellung der Gutachten, Nr. 1 f (Rückfall unwahrscheinlich) (abgerufen am 22.10.2026)
Stand: · TM Internetmarketing GmbH
Weitere Fragen zu diesem Thema
- Angenommen, Sie trinken eines Tages doch wieder Alkohol, obwohl Sie das nicht wollten. Was passiert dann?
- Auf einer Feier bietet Ihnen jemand ein Glas an und drängt, doch mit anzustoßen. Was tun Sie in diesem Moment, und woran merken Sie, dass es für Sie kippt?
- Was würden Sie tun, wenn Sie in eine schwere Krise geraten, etwa Jobverlust oder Trennung, und früher dafür getrunken hätten?
- Woran würden Sie merken, dass Sie wieder in alte Muster rutschen, und was tun Sie dann?
- Schildern Sie bitte den Tag der Trunkenheitsfahrt: Was haben Sie wann getrunken?