Sie haben sich für Ihren künftigen Umgang mit Alkohol ein Ziel gesetzt. Warum dieses und nicht das andere?
So oder ähnlich fragt der Gutachter.
Warum fragt der Gutachter das?
Der Gutachter erwartet keine bestimmte Wahl, sondern eine stimmige Begründung deiner eigenen. Bei einer Abhängigkeit wird eine stabile Abstinenz erwartet. Bei Missbrauch ohne Abhängigkeit kann auch ein veränderter, kontrollierter Umgang tragen, wenn die Änderung gefestigt ist und Trinken und Fahren zuverlässig getrennt bleiben. Zeigt deine Erfahrung, dass du selbst gesetzte Grenzen nicht sicher einhältst, kann Verzicht die tragfähigere Wahl sein. Entscheidend ist, dass dein Ziel zu deiner Geschichte passt.
Was in eine überzeugende Antwort gehört, typische Fehler und ein Beispiel siehst du in der Übung, nachdem du selbst geantwortet hast.
Diese Frage ist nicht in den Gratis-Fragen. Du kannst mit den Gratis-Fragen zum selben Thema üben.
Grundlage
Grundlage:- Anlage 4 FeV – Eignung und bedingte Eignung zum Führen von Kraftfahrzeugen, Nr. 8.2 (gefestigte Änderung des Trinkverhaltens) und Nr. 8.4 (Abstinenz nach Abhängigkeit) (abgerufen am 23.10.2026)
- Anlage 4a FeV – Grundsätze für die Durchführung der Untersuchungen und die Erstellung der Gutachten, Nr. 1 f (stabile Abstinenz bei Abhängigkeit, zuverlässiges Trennen bei Missbrauch) (abgerufen am 22.10.2026)
Stand: · TM Internetmarketing GmbH
Weitere Fragen zu diesem Thema
- Sie sagen, dass Sie keinen Alkohol mehr trinken. Seit wann gilt das, und welche Belege gibt es dafür?
- Wie waren für Sie die ersten Wochen ohne Alkohol, und was war schwerer, als Sie erwartet hatten?
- Wann haben Sie angefangen, etwas zu ändern, und was war der erste Schritt, den man heute noch nachvollziehen kann?
- Welche Hilfe haben Sie sich gesucht, um vom Alkohol wegzukommen, und was hat sie konkret verändert?
- Zwischen Ihrem letzten Glas und Ihrem ersten Nachweis liegen Monate. Was war in dieser Zeit, und wer kann es bestätigen?