In Ihrer Familie gab es Suchterkrankungen. Wie ordnen Sie das für sich ein, ohne daraus eine Entschuldigung zu machen?
So oder ähnlich fragt der Gutachter.
Warum fragt der Gutachter das?
Der Gutachter fragt nicht nach, um deine Familie zu bewerten. Er will wissen, ob du deine Herkunft sachlich einordnen kannst und trotzdem die Verantwortung für deinen eigenen Konsum und deine Fahrten übernimmst. Wer alles auf die Familie schiebt, zeigt wenig Wandel. Wer die Herkunft ausblendet, versteht oft die eigene Entwicklung nicht. Gesucht ist die Mitte: ein nüchterner Blick und eine klare eigene Haltung dazu.
Was in eine überzeugende Antwort gehört, typische Fehler und ein Beispiel siehst du in der Übung, nachdem du selbst geantwortet hast.
Diese Frage ist nicht in den Gratis-Fragen. Du kannst mit den Gratis-Fragen zum selben Thema üben.
Grundlage
Grundlage:- Anlage 4a FeV – Grundsätze für die Durchführung der Untersuchungen und die Erstellung der Gutachten, Nr. 1 f (grundlegender Wandel in der Einstellung) (abgerufen am 22.10.2026)
- Anlage 4a FeV – Grundsätze für die Durchführung der Untersuchungen und die Erstellung der Gutachten, Nr. 1 b (nur Eigenschaften und Verhaltensweisen, die für die Kraftfahreignung bedeutsam sind) (abgerufen am 22.10.2026)
Stand: · TM Internetmarketing GmbH
Weitere Fragen zu diesem Thema
- Welche Rolle hat Ihr Umfeld dabei gespielt, dass Sie Alkohol und Drogen zusammen konsumiert haben?
- Wozu haben Sie Aufputschmittel genommen, und was hat Ihnen der Konsum im Alltag und im Beruf gebracht?
- Wofür haben Sie Cannabis damals gebraucht?
- Welche Gefühle oder Situationen haben Sie dazu gebracht, zusätzlich zu Cannabis auch Beruhigungsmittel zu nehmen?
- In der Akte steht ein häufigerer Cannabiskonsum, als Sie eben beschrieben haben. Wie erklären Sie diesen Unterschied?