Bei Ihnen wurden Amphetamin und Alkohol festgestellt. Wie kam es dazu, dass Sie an diesem Abend beides genommen haben, und wie haben Sie die gemeinsame Wirkung damals eingeschätzt?
So oder ähnlich fragt der Gutachter.
Warum fragt der Gutachter das?
Nach Nr. 1 f der Anlage 4a FeV geht es darum, ob du künftig nicht mehr unter Einfluss von Alkohol oder Drogen fährst und ob sich deine Einstellung dazu grundlegend gewandelt hat. Kamen zwei Stoffe am selben Abend zusammen, will der Gutachter verstehen, wie es dazu kam: geplant oder ergeben, und was du damals über ihr Zusammenwirken geglaubt hast. Daran erkennt er, ob du das Risiko heute richtig einschätzt.
Was in eine überzeugende Antwort gehört, typische Fehler und ein Beispiel siehst du in der Übung, nachdem du selbst geantwortet hast.
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Grundlage
Grundlage:- Anlage 4a FeV – Grundsätze für die Durchführung der Untersuchungen und die Erstellung der Gutachten, Nr. 1 f (Wandel der Einstellung, Rückfall unwahrscheinlich) (abgerufen am 22.10.2026)
- Begutachtungsleitlinien zur Kraftfahreignung (BASt), Kap. 3.14.1 Sucht (Abhängigkeit) und Intoxikationszustände (in eigenen Worten) (abgerufen am 22.10.2026)
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